Papst Benedikt blickt auf Afrika-Reise zurück

Von Andreas Breitkopf

ROM, 28. November 2011 (Vaticanista).- Bei seiner jüngsten Generalaudienz am Mittwoch hat Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache über seine Reise nach Benin gesprochen. In dem westafrikanischen Land haben die Gläubigen gerade gerade das 150jährige Jubiläum des Beginns der christlichen Mission dort gefeiert. Er sagte: „Es war für mich ein willkommener Anlass, dort das neue nachsynodale apostolische Schreiben „Africae munus“ vorzustellen, das sich mit den zukünftigen Aufgaben der Seelsorge für diesen großen Kontinent befasst. Ein weiterer Grund meiner Reise war die Erinnerung an einen großen Sohn Benins, Kardinal Bernhardin Gantin, ein bedeutender Vertreter des katholischen Afrika mit seiner Humanität und Zivilisation, dem ich persönlich freundschaftlich verbunden war“. Benin sei ein relativ kleines Land, dessen Bevölkerung sich um Frieden und Versöhnung zwischen den Ethnien und Religionen bemühe.

Papst Benedikt begann seine Nachlese mit seinem Besuch in der Basilika der Unbefleckten Empfängnis in Ouidah, wo er nach eigenen Worten „die Früchte der 2. Außerordentlichen Bischofssynode für Afrika zu Füßen der Gottesmutter legte“. Weitere, für ihn beeindruckende Erlebnisse, waren das Treffen mit den zivilen, politischen und religiösen Autoritäten in Benin und das Treffen mit Kindern und Kranken in der Kirche der Hl. Rita und im Heim für Frieden und Freude, welches von Mutter-Teresa-Schwestern geführt wird.

Beim Treffen mit den Bischöfen Benins verwies das Oberhaupt der katholischen Kirche auf die Verkündigung des Evangeliums in ihrem Land hin, besonders durch das Wirken der vielen Missionare. Höhepunkt der Reise war die Eucharistiefeier im Stadion der Freundschaft in Cotonou. Während dieser Messfeier übergab er den afrikanischen Bischöfen das postsynodale apostolische Schreiben „Africae munus“, in dem es heißt, dass „der Glaube die fundamentale Richtschnur finden wird für die Kirche in Afrika“. Abschließend wünschte er in seiner Ansprache, die Gottesmutter möge den Gläubigen in Afrika beistehen, die Kräfte zu sammeln, um das Evangelium auch denen verkünden zu können, die es noch nicht kennen. Auch sie sollten „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ werden können.

 

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