Sängerin Maite Kelly wirbt für den Nikolaus

Aktion Weihnachtsmannfreie Zone für Nächstenliebe und gegen Kommerz

MÜNCHEN, 30. November 2011 (Vaticanista/Bonifatiuswerk).- „Wir zeigen dem Weihnachtsmann die rote Karte“. Dieses Motto hat am Mittwoch Maite Kelly den Menschen in Münchens Fußgängerzone zugerufen. Gemeinsam mit Weihbischof Engelbert Siebler verteilte die populäre Sängerin am Mittag Schokoladennikoläuse an Kinder und Erwachsene. Maite Kelly und Weihbischof Siebler machten sich auf diese Weise stark für die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken.

„Der Weihnachtsmann ist für mich Oberflächlichkeit pur, reiner Kommerz“, empörte sich Maite Kelly. „Der heilige Nikolaus zeigt uns hingegen, worauf es wirklich ankommt im Leben: und das ist die Nächstenliebe.“ Gerne setze sie sich deshalb schon seit einigen Jahren für die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes ein. „Vor allem die Kinder sollen erfahren, dass es mehr gibt, als den Geschenkeonkel im roten Bademantel vom Nordpol.“

Maite Kelly verteilt Schokoladennikoläuse an Kinder in der Münchner Fußgängerzone. Sie wird unterstützt durch den Nikolaus, durch den Münchener Weihbischof Engelbert Siebler (li.) und durch Monsignore Georg Austen (re.), Generalsekretär des Bonifatiuswerkes.   Foto: Bonifatiuswerk

Maite Kelly verteilt Schokoladennikoläuse an Kinder in der Münchner Fußgängerzone. Sie wird unterstützt durch den Nikolaus, durch den Münchener Weihbischof Engelbert Siebler (li.) und durch Monsignore Georg Austen (re.), Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. Foto: Bonifatiuswerk

Und der Münchner Weihbischof Engelbert Siebler ist überzeugt: „Auch im katholischen Bayern hat der Nikolaus mit dem Weihnachtsmann einen ungeliebten Konkurrenten.“ Der heilige Bischof von Myra sei mit seinen guten Taten ein großes Vorbild besonders für die Kinder und es sei das Ziel der Mitwirkenden, dass dies so bleibe. Deshalb unterstütze er die Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ des Bonifatiuswerkes. Weihbischof Siebler betonte, dass es die Traditionen und Bräuche um den heiligen Nikolaus zu erhalten gelte. „Bei uns steht der heilige Nikolaus im Kalender und so soll es bleiben. In die Familien kommt nicht der Weihnachtsmann, sondern der heilige Nikolaus.“

Mit der Aktion ,Weihnachtsmannfreien Zone’ ruft das Bonifatiuswerk in ganz Deutschland dazu auf, sich kreativ für den heiligen Nikolaus einzusetzen. Vor allem der Nikolausstiefel am 6. Dezember soll wieder überall weihnachtsmannfrei werden“, sagte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Werkes der deutschen Katholiken in München. „Ohne die Kinder und Familien die Freude zu vermiesen, wir dürfen uns den heiligen Nikolaus und unsere Tradition nicht von einer weißbärtigen Werbefigur namens Weihnachtsmann nehmen lassen.“ Der Nikolaus stehe für Werte wie Uneigennützigkeit, Nächstenliebe und selbstloses Schenken und bereite damit auf den wahren Kern des Weihnachtsfestes vor, unterstrich Monsignore Austen. „Der heilige Nikolaus zeigt uns auf dem Weg zum Weihnachtsfest, was Menschwerdung auch für unser Leben bedeuten kann.“

Mit der augenzwinkernden Aktion „Weihnachtsmannfreie Zone“ stärkt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken seit 2002 dem heiligen Nikolaus kreativ den Rücken. Neben Aufklebern, Plakaten, Buttons und einer Arbeitshilfe für Kindergärten und die Familie, bietet das katholische Hilfswerk Nikoläuse aus fair gehandelter Schokolade an. Mit dem Erlös werden ambulante Kinderhospizdienste in Berlin und Halle an der Saale unterstützt.

Zahlreiche Aktivitäten im Rahmen der Aktion finden sich auf einer Deutschlandkarte verzeichnet unter www.weihnachtsmannfreie-zone.de. Mehr als 1.000 Freunde des Nikolauses haben sich unter www.facebook.com/weihnachtsmannfreiezone vernetzt.

 

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