ZDF-Dokumentation zur Christenverfolgung im Nahen Osten

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BONN, 29. März 2013 (Vaticanista/ Bucer.de).- Am heutigen Karfreitag 2013 zeigt das ZDF zur besten Sendezeit um 19.30 Uhr (sowie in der folgenden Nacht um 4.30 Uhr) eine 45-minütige Dokumentation zur Christenverfolgung mit Schwerpunkt auf die Lage in den nahöstlichen Ländern Syrien und Ägypten. Autorin und Regisseurin der Dokumentation ist Andreas Oster, die dazu mehrere nahöstliche Länder mit Filmteams bereist hat.

Die Dokumentation setzt passend zu Karfreitag mit der Frage ein, ob nicht mit der Kreuzigung Jesu selbst dem Christentum die Verfolgung vorgegeben wurde und zeichnet die Geschichte der Verfolgung nahöstlicher Kirchen nach, bevor zur Gegenwart christliche Flüchtlinge und Kirchenführer und Experten befragt werden.

Zu den Experten gehören der Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit der UN, Professor Heiner Bielefeldt, der Neutestamentler Professor Thomas Söding und der Religionssoziologe Professor Thomas Schirrmacher. Letzterer begleitete das Filmteam zeitweise und zeigte sich in der Folge beeindruckt von dem differenzierten Fachwissen und dem Einfühlungsvermögen etwa gegenüber traumatisierten Flüchtlingen.

„Das wird eine wirklich gediegene und dem Sendetermin an Karfreitag angemessene Dokumentation, die zum Vorbild für andere Fernsehbeiträge werden könnte. Schirrmacher gehört auch dem Beirat des Zentralrates der Orientalischen Christen in Deutschland (ZOCD) an, der viele der Interviewkontakte vermittelte.

 

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